Ein Fußballtor für die Schule III in Ottobrunn

Die Spende des LIONS-Clubs München-König Otto an die Grundschule III – Ottobrunn über 2.000.-€ war der Erlös aus der sogenannten Wasserwerks-Weihnacht – Lions Club zusammen mit dem 2024 des Ottobrunner Burschenvereins, die jedes Jahr auf deren Ottobrunner Gelände stattfindet; dort durften die Mitglieder des LC MKO bei dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung Getränke verkaufen. Die Einnahmen dieses Tages von 2024 kommt nun den SchülerInnen der GS III zugute. Die Schul-Leitung konnte mit dieser Spende nämlich die schon lang ersehnten Fußballtore für ihre Klassen anschaffen, die uns am Nachmittag letzter Woche voller Begeisterung vorgeführt wurden. Rektorin Alexandra Gasparini wie auch die beiden Vorstands-Mitglieder Philipp Klein und Ronny Lutze des Fördervereins bedankten sich im Namen aller Kinder sehr herzlich bei Fritz Aulenbach vom LC MKO und den Burschen für die großzügige Spende. Dieser versprach, bei einem der nächsten Clubabende von der Freude bei groß und klein zu berichten.
ZIRKUSLEBEN an der GS III in Ottobrunn
Wie 2023, als die Ottobrunner Burschen und der Lions Club München – König Otto der Schule für den Erwerb von „Pausenspielen“ mit 1.500 € unter die Arme griffen, konnte im April 2024 mit 1.300 € zum Gelingen der Projektwoche der Schule beigetragen werden.

Das Geld wurde durch den Einsatz der Lionsmitglieder beim Glühweinverkauf im Rahmen der von den Ottobrunner Burschen veranstalteten „Wasserwerkweihnacht 2023“ erwirtschaftet.
Diesmal durften die Schülerinnen und Schüler während der Projekttage völlig in das spannende Zirkusgeschehen eintauchen.
Die leuchtenden Kinderaugen sind der Lohn für den gemeinsamen Einsatz der Burschen und der Mitglieder des Lions Clubs.
Bericht der der Grundschule zum Zirkusprojekt
Manege frei in Schule drei!
Die Grundschule an der Albert-Schweitzer-Straße hat eine herausragende Projektwoche auf die Beine gestellt. Mit Unterstützung des Elternbeirates und dem Förderverein schnupperte die Schulfamilie fünf Tage lang Zirkusluft – und das Programm gestalteten die Schüler selbst.
Am Ende einer außergewöhnlichen Woche gab es vier Vorführungen und anschließend nur noch stolze Kinder, Eltern und Lehrerinnen. In wenigen Tagen hatte das erfahrene Team des Circus Klecks ein abendfüllendes Zirkusprogramm für alle Jahrgänge eingeübt. Aus den Kindern wurden in kürzester Zeit kleine Trapezkünstler und Akrobaten, Zauberer und Fakire, Clowns und Feuerspucker. „Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis, das die Schüler dabei unterstützt, Ängste zu überwinden und das Selbstbewusstsein zu stärken“, bilanziert Rektorin Alexandra Gasparini eine Woche, die völlig aus dem Rahmen des Schulalltags fiel.
Zunächst hatte Hausmeister Uwe Caspari dem Konvoi in der Nacht zum Sonntag das Schultor geöffnet und für Strom und Wasser gesorgt, und nach kurzer Nacht wurde am selben Tag mit viel Unterstützung aus der Schulfamilie das Zirkuszelt aufgebaut und die Manege eingerichtet. Im Vorfeld hatte das Lehrerkollegium die kleinen Stars in der Manege auf die Zirkuswoche eingestimmt und klassenübergreifend auf Projektgruppen verteilt, somit konnten die Proben für die verschiedenen, altersgemäß choreographierten Zirkusnummern zu Beginn der Schulwoche sofort beginnen.
„Mittendrin statt nur dabei“ ist offenbar die Arbeitsgrundlage für den Circus Klecks. Die Zirkusfamilie um Jan Sperlich hat mit dem Konzept „ProjektCircus“ nicht nur das Überleben seines Zirkusses in einer pädagogischen Nische gesichert, sondern auch unzähligen Kindern und Eltern unvergessliche Momente beschert. „Computer, Gameboys und Fernseher verlieren ihren Reiz“, heißt es – durchaus zu Recht – auf der Homepage des Traditionsunternehmens (https://projektcircus–klecks.de/), das bereits bis 2025 hinein ausgebucht ist.
Kein Wunder also, dass die Schule sich gedulden musste: Zwei Jahre hat die Schulfamilie warten müssen, bis diese Projektwoche realisiert werden konnte. Und als es soweit war, waren helfende Hände zuhauf vorhanden. Der Auf- und Abbau fand unter Anleitung der Zirkus-Mitarbeiter statt, viele Eltern investierten, auch zusammen mit ihren Kindern, ein paar Stunden ihrer Freizeit. Mit Silke Arnold war auch die Schulverwaltung vor Ort aktiv, die sonst im Hintergrund die organisatorischen Aufgaben rund um die Projektwoche stemmte.
Die generationenübergreifende Zusammenarbeit hat den Zusammenhalt in der Schule gestärkt, davon sind Schulrektorin Alexandra Gasparini und ihre Stellvertreterin Christiane Koller überzeugt. Während Koller das parallellaufende Schulfest betreute, stieg Gasparini zum Abschluss des von vielen Eltern und Familienangehörigen umjubelten Zirkusprogramms auch selbst in die Manege und bedankte sich bei allen, die Hand in Hand für den Erfolg der Projektwoche gearbeitet hatten. Mit Applaus bedacht wurden nicht nur Zirkusmitarbeiter, Schulleitung und Kollegium, sondern auch Elternbeirat, Förderverein sowie der Lions Club München- König Otto und der Burschenverein Ottobrunn. Die örtlichen Lions und Burschen hatten das Zirkusprojekt mit dem Erlös aus dem gemeinsam organisierten Weihnachtsmarkt am Wasserwerk mit 1.300,- EUR gesponsort.
Treffen des Lions Clubs München – König Otto und der Ottobrunner Burschen mit Vertretern der Schulfamilie der GS III an der Albert-Schweitzer-Straße in Ottobrunn
Die Ottobrunner Burschen hatten dem Lions Club München König Otto (LCMKO) auf ihrem „Heimgrundstück“ am Ranhazweg für die Wasserwerk Weihnacht 2022 wieder einen Glühweinstand zur Verfügung gestellt, sodass am zweiten Dezember-Wochenende dort zahlreiche Besucher bewirtet werden konnten. Den LCM – KO-Erlös von 1.500 € rundeten die Burschen mit 300 € auf.
So konnte der Gesamtbetrag an die Klassen der Jahrgangsstufen 1 – 4 der Grundschule III an der Albert-Schweitzer-Straße übergeben werden. Davon durften sich die Klassen jeweils sogenannte „Pausenspiele“ aussuchen.
Rektorin Alexandra Dietl-Hass hatte die Pausenspiele auf einem Tisch ausgebreitet , und bei einem gemeinsamen Treffen konnten sich Vertreter der Ottobrunner Burschen, des LCMKO, des Fördervereins der Schule III und der FSJ –ler der Schule von den Anschaffungen überzeugen.
von li. nach re:Tommy Picha, FSJ-ler, Fritz Aulenbach, Barbara Klingan (beide LCMKO), Andreas Penzkofer (Vorstand FÖV Schule III), Rektorin Alexandra Dietl-Hass, Tobias Jehn und David Fischer (Ottobrunner Burschen) und Ilona Fischer ( LCMKO)
[Text und Bild: Barbara Klingan, LC MKO