Tara Stella Deetjen, Gründerin von „Back to Life“, zu Gast bei LIONS

Am 6. November 2017 konnte der LC MKO , zusammen mit den Nachbarclubs München – Georgenstein und München – Pullach sowie 85 Gästen, auch aus den Lions-Clubs München-Keferloh und München-Nymphenburg, einen ganz besonderen Abend erleben:
Tara Stella Deetjen, der „Stern von Benares“, erzählte von ihrem Leben unter den „Unberührbaren“ und den Bettlern von Benares. Dazu las sie aus ihrem Buch „UNBERÜHRBAR“

Zusammen mit den beteiligten Clubs – Präsidentin Alexandra Carstens (LC München-Georgenstein),  Andreas Berron (LC München-Pullach) überreichte der Vorsitzende des LHW München-König Otto, Dr. Friedhelm Scharpf, zusammen mit Reimer Rohwer (Präsident LC MKO) (rechts außen) und der Initiatorin des Abends, Susanne Zuleger an Tara Stella Deetjen einen Scheck über 7.000.- Euro.

Die 85 Gäste, darunter auch Lionsfreunde aus den Clubs Neukeferloh und Nymphenburg, waren tief bewegt. Die Organisatorin des Abends, Susanne Zuleger vom LC MKO, hatte mit ihrem Team in monatelanger Arbeit ihre Idee verwirklicht, Tara Stella Deetjen, Gründerin des Vereins „Back to Life“ und genannt „der Stern von Benares“, die sich auf Deutschland-Reise befand, zu einem Vortrag einzuladen.

Zu Beginn wurden die Gäste mit einem vielfältigen Buffet aus speziellen indischen Gerichten und Getränken überrascht. Für indisch-nepalesisches Flair sorgte auch Künstlerin Jutta Scharpf, die wirkungsvolle Bilder der dort lebenden Menschen auf die Leinwand gebracht und  sie zur Versteigerung zu Gunsten von „Back to Life“ zur Verfügung gestellt hatte.

Tara Stella Deetjen, eine junge moderne Frau zwischen Europa und Asien lebend, fesselte vom ersten Wort ihres Vortrages, ihrer Lesung aus ihrem Buch „UNBERÜHRBAR, mein Leben unter den Bettlern von Benares“. Mit Bildern ihres Lebens und ihres Wirkungskreises, von ihrem Mitarbeiter Stefan Becker im Hintergrund dezent begleitet, erzählte Stella Deetjen, wie sie Indien und die UNBERÜHRBAREN entdeckte, wie ihr Leben, das doch in eine ganz andere Richtung laufen sollte, schlagartig am Ganges eine neue Richtung erhielt. Wie sie, von der ungerechten, unmenschlichen Behandlung der Öffentlichkeit mit den Leprakranken angestachelt, sich dem Kampf und der Hilfe für diese Unberührbaren, diese Geächteten, verschrieb.

Unvorstellbar, was diese junge Frau trotz der gesellschaftlichen Widerstände in all den Jahren schaffte! 3 Kinderheime, 13 Slumschulen, unter ihrer Leitung erbaut, die Straßenkinder erhielten (und erhalten) eine Perspektive, eine Zukunft.

Und das nicht nur in Indien, nein, Tara Stella Deetjen hat ihre Arbeit mit ihrem Verein „Back to Life“ nun auch auf eine der ärmsten Regionen der Welt ausgeweitet: nach Nepal. Stets unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verwirklichte sie dort, um nur einige Eckpunkte zu nennen, bereits 19 Schulen, 6 Geburtshäuser und zahlreiche Selbsthilfeprogramme.

Ist es bei dieser unermüdlichen Arbeit verwunderlich, dass Tara Stella Deetjen nicht nur von Michail Gorbatschow mit dem „Women’s World Award of Hope“ in New York ausgezeichnet, sondern auch von Papst Franziskus empfangen wurde?

Für ihre Schützlinge groß und klein ist der „Stern von Benares“ unermüdlich unterwegs, um für ihr Werk Gelder durch Vorträge zu sammeln.

Auf einen Blick: Die glücklichen Besitzer der ersteigerten Bilder zusammen mit der Künstlerin der farbenfrohen Bilder. Jutta Scharpf (LC MKO, 3. Von links) und der Gründerin von „back to life“, Tara Stella Deetjen (Mitte)

Die LIONS-Clubs München Pullach und München-Georgenstein konnten zusammen mit dem LC MKO als Abschuss dieses Abends an Tara Stella Deetjen bereits einen ersten Teil-Scheck über Euro 7.000.—überreichen; durch die anschließende Bilderversteigerung und weitere Spendeneingänge erhöhte sich die Gesamtsumme des Abends zu Gunsten von „Back to Life“ weiter auf stolze Euro 10.550,-.

Text und Fotos: Barbara Klingan